Lasst den “IS” doch einfach an sich selbst scheitern!

Als sich US-Präsident Obama im September an die UN-Generalversammlung wandte, klang ein Großteil seiner Rede wie eine Kriegserklärung an den so genannten „Islamischen Staat“ (IS) im Irak und in Syrien. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Luftkrieg bereits begonnen. Anders als sonst, wirkte der Präsident erschöpft und traurig – und seine Argumente dürften die Mehrheit der Delegierten kaum überzeugt haben. Ausgerechnet der Präsident, der US Militärabenteuer in Übersee beenden wollte, musste nun einen Krieg rechtfertigen, der in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung der von ihm immer abgelehnten Militärinterventionen seines Vorgängers ist. Und nicht nur das: Obama mag mit seinem Luftkrieg auch die eigentliche Chance vertan haben, die tieferen inneren Widersprüche des Islamischen Staates auszunutzen, um ihn ohne Bomben zu besiegen.

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